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Bauliche Massnahmen

Im optimalen Fall werden die künftigen Sicherheitsbelange bereits in der Bauphase thematisiert und entsprechend berücksichtigt. Ist dies nicht der Fall, führt dies dazu, dass fehlende bauliche Massnahmen durch technische, organisatorische und personelle Massnahmen mit finanziellem Mehraufwand nachträglich kompensiert werden müssen. Schon in der Bauphase sollte, je nach Grösse und Verwendung des Gebäudes oder Areals, beispielsweise die Infrastruktur für Sanitätsräume sowie die Zugänge für die Blaulichtorganisationen oder die speziellen Durchgänge und Gebäudeabschlüsse bedacht werden. In einem Ereignisfall kann bereits das vereinfachte Erreichen der Sanität einen Einfluss auf den Ereignisausgang haben. Die Thematik der Fluchtwege, der Türöffnungen und der Statik wird normalerweise bereits durch die Bauherren oder Architekten berücksichtigt, denn hier existieren klare Vorgaben. Unerlässlich ist es, je nach Verwendung und Gefahrenpotential, über Zugangshindernisse wie Mauern, Vereinzelungen, Anforderungen an die Gebäudeöffnungen (Türen, Fenster, Warenlifte) oder Schleusen nachzudenken. Eine Risiko- und Gefahrenanalyse macht auf heikle Punkte aufmerksam, welche mit baulichen Massnahmen reduziert werden können.